FAQ – Häufige Fragen

Vor Beginn einer Psychotherapie, Paar- oder Sexualtherapie tauchen häufig Fragen auf. Hier finden Sie Antworten zu Ablauf, Kosten, Rahmenbedingungen und meiner Arbeitsweise.

Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, können Sie mich gerne telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

Psychotherapie – für wen und wann?

Für wen ist Psychotherapie geeignet?

Sie müssen weder eine bestimmte Diagnose haben noch „schwer krank“ sein, um Psychotherapie in Anspruch zu nehmen.

Menschen kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen zu mir: weil sie sich überfordert, ängstlich oder niedergeschlagen fühlen, sich in einer Lebens- oder Beziehungskrise befinden, unter wiederkehrenden Problemen leiden oder mit einer psychischen Erkrankung wie Depressionen, Angst- oder Zwangsstörungen zu tun haben. Andere wiederum möchten sich selbst besser verstehen oder etwas in ihrem Leben verändern.

Mein psychotherapeutisches Angebot richtet sich an Erwachsene jeden Alters, die in unterschiedlichen Lebenssituationen psychotherapeutische Unterstützung suchen. Je nach Anliegen arbeite ich auch mit Paaren sowie mit Familien bzw. Angehörigen.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Anliegen in einer Psychotherapie gut aufgehoben ist, können wir das gerne im Erstgespräch gemeinsam klären.

Brauche ich eine Überweisung oder Diagnose, um eine Psychotherapie zu beginnen?

Nein. Sie können sich direkt an mich wenden. Für den Beginn einer Psychotherapie benötigen Sie weder eine ärztliche Überweisung noch müssen Sie bereits eine Diagnose haben.

Eine medizinische Abklärung kann bei bestimmten Beschwerden sinnvoll sein, um mögliche körperliche Ursachen auszuschließen.

Wenn Sie einen Kostenzuschuss Ihrer Krankenversicherung beantragen möchten, gelten zusätzliche Voraussetzungen. Dafür ist unter anderem eine ärztliche Untersuchung vor der zweiten Therapiesitzung erforderlich.

Welche Methoden werden in der Therapie angewendet?

Grundlage meiner psychotherapeutischen Arbeit ist die Systemische Familientherapie. Dabei betrachten wir Probleme nicht isoliert, sondern auch im Zusammenhang mit Beziehungen, bisherigen Erfahrungen und Ihrem persönlichen Lebensumfeld.

Je nach Anliegen ergänze ich meine Arbeit durch Elemente aus der Paar- und Sexualtherapie sowie aus der Traumatherapie mit Brainspotting.

Welche Vorgehensweise sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem Anliegen und dem jeweiligen Therapieprozess. Nicht jede Methode passt zu jedem Menschen und zu jedem Zeitpunkt.

Erstgespräch & Einstieg

Wie vereinbare ich einen Termin?

Sie können mich telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Wenn Sie mich telefonisch nicht erreichen, hinterlassen Sie mir gerne eine Nachricht auf meiner Mobilbox. Ich bemühe mich, Ihre Anfrage so rasch wie möglich zu beantworten.

Die aktuellen Kontaktdaten finden Sie auf meiner Kontaktseite.

Was passiert im Erstgespräch?

Im Erstgespräch geht es zunächst darum, dass wir uns kennenlernen und über Ihr Anliegen sprechen.

Meist beginne ich mit ein paar Fragen zu Ihnen als Person und der Frage, was Sie zu mir führt und was Sie gerne verändern möchten. Sie können dabei in Ihrem eigenen Tempo erzählen. Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie Ihr Problem noch nicht genau benennen können oder Ihnen manches zunächst schwerfällt, in Worte zu fassen.

Gleichzeitig erfahren Sie mehr über meine Arbeitsweise und können selbstverständlich auch Ihre eigenen Fragen stellen.

Am Ende des Gesprächs besprechen wir, welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten.

Muss ich mich nach dem Erstgespräch gleich für eine Therapie entscheiden?

Nein. Das Erstgespräch dient auch dazu herauszufinden, ob Sie sich bei mir wohlfühlen und sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen können.

Sie müssen sich danach nicht sofort entscheiden. Eine gute therapeutische Beziehung ist eine wichtige Grundlage für die gemeinsame Arbeit – deshalb dürfen Sie sich Zeit nehmen, um herauszufinden, ob es für Sie passt.

Was ist, wenn ich mich im Erstgespräch nicht wohlfühle?

Dann müssen Sie die Therapie selbstverständlich nicht fortsetzen.

Psychotherapie ist etwas sehr Persönliches und nicht jede Therapeutin oder jeder Therapeut passt zu jedem Menschen. Entscheidend ist, dass Sie das Gefühl haben, offen sprechen zu können und sich mit Ihrem Anliegen gut aufgehoben fühlen.

Auch wenn während einer laufenden Therapie etwas für Sie nicht passt, können und sollen Sie das ansprechen. Solche Rückmeldungen können für den Therapieprozess sehr wertvoll sein.

Muss ich mich auf das Erstgespräch vorbereiten?

Nein. Sie müssen nichts vorbereiten.

Wenn Sie möchten, können Sie sich vorher überlegen, was Sie derzeit besonders beschäftigt oder was sich durch die Therapie verändern sollte. Es ist aber genauso in Ordnung, wenn wir erst gemeinsam herausfinden, worum es eigentlich geht.

Falls bereits relevante psychotherapeutische, psychiatrische oder medizinische Vorbefunde vorhanden sind, bitte ich Sie, diese zum Termin mitzubringen.

Muss ich in der Psychotherapie alles erzählen?

Nein. Sie bestimmen selbst, worüber Sie sprechen möchten und wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Ich werde Ihnen Fragen stellen und manchmal auch Übungen oder andere therapeutische Möglichkeiten anbieten. Sie entscheiden jedoch jederzeit selbst, was sich für Sie stimmig anfühlt. Gerade bei sehr persönlichen oder belastenden Themen ist es wichtig, Ihr eigenes Tempo zu respektieren.

Ablauf & therapeutischer Rahmen

Wie lange dauert eine Therapiesitzung?

Eine Einheit Einzelpsychotherapie dauert 50 Minuten.

Paartherapie findet in der Regel für 75 Minuten, Familientherapie für 90 Minuten statt.

Sollte sich in einer bestimmten Situation eine andere Sitzungsdauer als sinnvoll erweisen, vereinbaren wir dies gemeinsam.

Wie oft finden die Sitzungen statt?

In der Regel finden Einzeltherapiesitzungen bei mir alle zwei Wochen statt.

Abhängig von Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation können zeitweise kürzere oder längere Abstände sinnvoll sein. Auch im Laufe einer Therapie kann sich das Intervall verändern.

Wir stimmen gemeinsam ab, welcher Rhythmus für Ihren Therapieprozess hilfreich und für Sie gut umsetzbar ist.

Wie lange dauert eine Psychotherapie insgesamt?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Manche Anliegen können innerhalb weniger Sitzungen deutlich verbessert oder geklärt werden. Bei anderen Themen braucht Veränderung mehr Zeit – insbesondere wenn Probleme bereits lange bestehen oder mit belastenden Erfahrungen und tief verankerten Verhaltens- und Beziehungsmustern verbunden sind.

Mein Grundsatz lautet: Eine Psychotherapie dauert im Idealfall so kurz wie möglich und so lange wie nötig.

Wir ziehen während des Therapieprozesses immer wieder Zwischenbilanz und schauen gemeinsam, ob die Therapie für Sie weiterhin hilfreich ist.

Kann ich eine Therapie unterbrechen?

Ja. Krankheit, Urlaub, Rehabilitationsaufenthalte, berufliche oder private Veränderungen können dazu führen, dass eine Therapie vorübergehend unterbrochen werden muss.

Wie lange eine Pause sinnvoll ist und wann wir die Therapie wieder aufnehmen, besprechen wir miteinander.

Kann ich die Psychotherapie jederzeit beenden?

Ja. Psychotherapie beruht auf Freiwilligkeit und Sie können sie jederzeit beenden.

Ich empfehle jedoch, den Wunsch nach Beendigung in einer Sitzung anzusprechen. Ein gemeinsamer Abschluss bietet die Möglichkeit zurückzublicken: Was hat sich verändert? Was war hilfreich? Was möchten Sie für sich mitnehmen?

Auch wenn Sie die Therapie beenden möchten, weil etwas für Sie nicht passt, lade ich Sie dazu ein, dies offen anzusprechen.

Bekomme ich eine Zeitbestätigung?

Ja. Wenn Sie für Ihren Arbeitsplatz, Ihre Schule, Ausbildung oder aus einem anderen Grund eine Bestätigung über Ihre Anwesenheit benötigen, stelle ich Ihnen diese gerne aus.

Kosten & Krankenkasse

Wie hoch sind die Kosten und wie funktioniert die Bezahlung?

Die aktuellen Honorare finden Sie auf den jeweiligen Seiten für Psychotherapie, Paar- und Sexualtherapie sowie Coaching. Im Honorar ist auch mein notwendiger Aufwand für die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen berücksichtigt.

Die Bezahlung erfolgt in der Regel nachträglich mittels Überweisung. Sie müssen daher kein Bargeld zur Sitzung mitbringen. Eine Bezahlung mit Bankomat- oder Kreditkarte ist derzeit nicht möglich.

Wie viel kostet das Erstgespräch?

Das Erstgespräch wird wie eine reguläre Therapieeinheit verrechnet.

Bekomme ich einen Kostenzuschuss von meiner Krankenkasse?

Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung mit Krankheitswert (Diagnose nach ICD-10) können Sie für Psychotherapie einen Kostenzuschuss Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung beantragen.

Dafür ist zwischen dem Erstgespräch und der zweiten Therapiesitzung eine ärztliche Untersuchung erforderlich. Die entsprechende Bestätigung benötigen Sie für die Einreichung bei Ihrer Krankenkasse.

Für die ersten zehn Therapiesitzungen ist noch keine gesonderte Bewilligung erforderlich. Wenn darüber hinaus weitere Sitzungen notwendig sind, muss rechtzeitig vor der 11. Sitzung ein Antrag auf Weitergewährung des Kostenzuschusses gestellt werden. Diesen Antrag bereiten wir gemeinsam vor.

Da ich keine vollfinanzierten Kassenplätze vergebe, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nicht das gesamte Honorar, sondern einen festgelegten Zuschuss. Die jeweils aktuellen Tarife finden Sie auf meiner Seite Psychotherapie.

Wenn Sie über eine private Krankenversicherung verfügen, können bis zu 100 % der Kosten übernommen werden. Bitte erkundigen Sie sich dazu direkt bei Ihrer Versicherung.

Verschwiegenheit & Datenschutz

Unterliegen unsere Gespräche der Verschwiegenheitspflicht?

Ja. Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht gemäß § 45 Psychotherapiegesetz 2024.

Das bedeutet, dass grundsätzlich sowohl die Tatsache, dass Sie bei mir in Psychotherapie sind, als auch alles, was Sie mir im Rahmen der Therapie anvertrauen, vertraulich behandelt wird. Die Verschwiegenheitspflicht besteht auch nach Beendigung der Therapie weiter.

Sie können mich ausdrücklich von der Verschwiegenheitspflicht entbinden, wenn Sie beispielsweise möchten, dass ich mich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer anderen behandelnden Person austausche.

Paartherapie

Wann ist Paartherapie sinnvoll?

Paartherapie ist nicht erst dann sinnvoll, wenn eine Beziehung kurz vor dem Ende steht.

Im Gegenteil: Erfahrungsgemäß warten viele Paare sehr lange, bevor sie sich Unterstützung holen. Je länger sich Konflikte, Verletzungen oder Rückzugsmuster verfestigen, desto schwieriger kann es werden, wieder miteinander in Kontakt zu kommen.

Sie müssen also nicht warten, bis aus Schwierigkeiten eine Beziehungskrise geworden ist. Manchmal können bereits wenige Gespräche dabei helfen, festgefahrene Dynamiken frühzeitig zu erkennen und wieder anders miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wie läuft das erste Paartherapiegespräch ab?

Im ersten Gespräch geht es darum, beide Sichtweisen kennenzulernen.

Jede Person soll ausreichend Raum bekommen, die aktuelle Situation aus ihrer Perspektive zu beschreiben. Dabei geht es nicht darum herauszufinden, wer „recht“ hat oder wer für die Schwierigkeiten verantwortlich ist.

Gemeinsam schauen wir vielmehr darauf, welche Dynamiken sich zwischen Ihnen entwickelt haben, worunter Sie beide leiden und was sich verändern sollte.

Anschließend besprechen wir, welche Ziele für die Paartherapie sinnvoll sein könnten und wie die weitere Zusammenarbeit aussehen kann.

Ist Paartherapie auch sinnvoll, wenn wir nicht wissen, ob wir zusammenbleiben wollen?

Ja. Paartherapie muss nicht automatisch das Ziel haben, eine Beziehung um jeden Preis zu erhalten.

Manchmal geht es zunächst darum herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen eine gemeinsame Zukunft noch vorstellbar ist.

In der Paartherapie können beide Partner ihre Bedürfnisse, Verletzungen, Wünsche und Zweifel aussprechen. Dadurch kann mehr Klarheit darüber entstehen, was noch verbindet, was verändert werden müsste und ob beide bereit sind, diese Veränderungen mitzutragen.

Auch die Erkenntnis, dass eine Trennung der stimmigere Weg ist, kann Ergebnis eines Paartherapieprozesses sein. In diesem Fall kann Therapie dabei unterstützen, möglichst respektvoll miteinander umzugehen und einen guten Umgang mit der Trennung zu finden.

Was ist, wenn meine Partnerin oder mein Partner nicht zur Paartherapie mitkommen möchte?

Nicht immer sind beide Partner gleichzeitig bereit, eine Paartherapie zu beginnen.

Auch dann kann es sinnvoll sein, alleine zu kommen. Wir können uns damit beschäftigen, welchen Anteil Sie selbst an bestimmten Beziehungsmustern haben, was Sie brauchen, wo Ihre Grenzen liegen und welche Veränderungen von Ihrer Seite möglich sind.

Schon wenn eine Person ihr Verhalten innerhalb einer Beziehung verändert, kann sich dadurch auch die Dynamik zwischen beiden Partnern verändern.

Eine Paartherapie im eigentlichen Sinn findet allerdings gemeinsam statt.

Wie oft findet Paartherapie statt?

Paartherapie findet bei mir tendenziell in etwas größeren Abständen als Einzelpsychotherapie statt – häufig etwa alle drei bis vier Wochen.

Zwischen den Sitzungen soll genügend Zeit bleiben, neue Erfahrungen im Alltag zu machen und Veränderungen auszuprobieren.

Zu Beginn oder in besonders belastenden Phasen können auch kürzere Abstände sinnvoll sein. Das Intervall stimme ich individuell mit Ihnen ab.

Sexualtherapie

Wann ist Sexualtherapie sinnvoll?

Sexualtherapie kann sinnvoll sein, wenn Sie Ihre Sexualität über längere Zeit als belastend oder unbefriedigend erleben und sich etwas verändern soll.

Mögliche Themen sind unter anderem sexuelle Lustlosigkeit, unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse, Schwierigkeiten mit Erektion oder Orgasmus, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, sexuelle Ängste und Unsicherheiten sowie Fragen zu Nähe, Intimität und der eigenen Sexualität. Auch Veränderungen der Sexualität nach Erkrankungen und in unterschiedlichen Lebensphasen können in der Sexualtherapie bearbeitet werden.

Sexualität steht selten völlig für sich alleine. Körperliches Wohlbefinden, psychische Belastungen, Stress, Selbstwert, Beziehungserfahrungen und die aktuelle Paarbeziehung können sich gegenseitig beeinflussen.

In der Sexualtherapie versuchen wir deshalb gemeinsam zu verstehen, was hinter der aktuellen Schwierigkeit stehen könnte und welche Veränderung für Sie hilfreich wäre.

Kann ich auch alleine zur Sexualtherapie kommen?

Ja, auf jeden Fall. Sexuelle Schwierigkeiten betreffen zwar häufig eine Paarbeziehung, dennoch kann Sexualtherapie auch im Einzelsetting sehr sinnvoll sein.

Vielleicht möchten Sie zunächst Ihre eigenen Wünsche, Ängste oder Bedürfnisse besser verstehen. Vielleicht besteht aktuell keine Partnerschaft oder Ihre Partnerin bzw. Ihr Partner möchte nicht an einer Therapie teilnehmen.

Auch persönliche Erfahrungen, Körperbild, Selbstwert, frühere Beziehungen oder individuelle sexuelle Muster lassen sich gut im Einzelsetting bearbeiten.

Ob eine spätere Einbeziehung Ihrer Partnerin oder Ihres Partners hilfreich wäre, können wir gemeinsam besprechen.

Bekomme ich für Sexualtherapie einen Kostenzuschuss von der Krankenkasse?

Ja. Wenn die Sexualtherapie im Rahmen einer psychotherapeutischen Einzeltherapie stattfindet und die Voraussetzungen für einen Kostenzuschuss erfüllt sind, können Sie die Honorarnoten bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung einreichen.

Voraussetzung für einen Kostenzuschuss ist das Vorliegen einer psychischen Erkrankung mit Krankheitswert. Es gelten dieselben Voraussetzungen wie bei einer anderen psychotherapeutischen Einzeltherapie, beispielsweise die ärztliche Untersuchung vor der zweiten Sitzung.

Paartherapie ist davon zu unterscheiden: Sie wird nicht als psychotherapeutische Einzeltherapie von der Krankenkasse bezuschusst.

Sollten sexuelle Beschwerden auch medizinisch abgeklärt werden?

Das kann sinnvoll sein. Sexuelle Beschwerden können psychische, partnerschaftliche und körperliche Ursachen haben – häufig wirken mehrere Faktoren zusammen.

Bei Schmerzen, Erektionsproblemen, ausgeprägten Veränderungen der sexuellen Lust oder anderen körperlichen Beschwerden kann daher eine ärztliche Abklärung notwendig sein.

Das bedeutet nicht, dass die Ursache zwangsläufig körperlich ist. Medizinische und sexualtherapeutische Abklärung können sich vielmehr ergänzen und dabei helfen, die unterschiedlichen Einflussfaktoren besser zu verstehen.